(Dieter Bandau) Neuauflage des Hasseler Wald- und Wiesenlaufes in Hassel. Eine in früheren Jahren sehr beliebte Laufveranstaltung erlebt ein Comeback. Der 21. Hasseler Wald- und Wiesenlauf wurde nach Siebenjähriger Pause zu neuem Leben erweckt. Dazu luden die Sportfreunde des Hasselaner Triathlon Club e.V. und die Gemeinde Hassel lauffreudige Menschen am Samstag herzlich zum Dorfgemeinschaftshaus nach Hassel ein.
Tatkräftige Unterstützung erfuhren die Veranstalter für das leibliche Wohl vom Förderverein „Feuer & Flamme", die Kita Hassel und die Laufgruppe Haeder, die den Lauf über 20 Jahre ausrichteten.
158 Läuferinnen und Läufer, sowie Kinder haben sich aus fern und nah zu diesem Freiluftevent eingefunden.
Bei angenehmen bewölktem Himmel starten 10 Uhr die Jüngsten zum 400 m Häschenlauf, den Theo Assmann von Rot-Weis Arneburg gewann. Anschließend gab Gunnar Jüttner um 10.15 Uhr das Startkommando für die Läuferinnen und Läufer für eine 10 km Runde durch den Stendaler Stadtforst. Der letzte Start erfolgt um 10.25 Uhr für die 3,4 km und 6,8 km Runde. Jüttner verwies spaßig darauf, das die Letzten von zwei Teckel ins Ziel gejagt werden. Für Verpflegung an der Strecke und im Ziel wurde ausreichend durch Mitglieder der Laufgruppe Haeder gesorgt, darunter Gründerin Liesel Engel (84). Bei der 3,4 km Strecke war Lotta Siebert von der Gänsefurther Sportbewegung mit 8 Jahren die jüngste Starterin, bei den 6.8 km waren Joachim Schulze vom VLG 1991 Magdeburg und Joachim Engelhardt vom HSV Medizin Magdeburg mit 84 Jahren die ältesten Teilnehmer wobei sich Peter Liestmann von der Laufgruppe Haeder Stendal mit 72 Jahren als Ältester noch die 10 km zu traute.
Zudem konnten auf den drei Strecken Punkte für die Elbe-Ohre-Cup-Wertung gesammelt werden. Der Elbe-Ohre-Cup ist eine Cupwertung mit in diesem Jahr insgesamt 27 Laufveranstaltungen in der Landeshauptstadt Magdeburg, der Börde, dem Jerichower Land und der Altmark.
Schnellste auf der 3,4 km Strecke wurde Anabell Kottke (15) Stendaler LV 92. Auf der 6,8 km kam Karsten Sommer von den Parchener Laufsocken in der AK Master M45 als Erster ins Ziel, gefolgt von Peggy Gose (Mutter von Schwimmerin Isabel Gose, Welt-und Europameisterin) und bei den 10 km absolvierte Yves Löbel USC Magdeburg als Schnellster in 38:03 die Strecke.
Vereinsvorsitzender des Hasselaner Triathlon Club e.V. Erik Müller und Gunnar Jüttner nahmen am Ende die Ehrungen der jeweils drei Plazierten in den unterschiedlichen Altersklassen vor.




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